Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen. Körperliche und psychische Gesundheit sind somit voneinander abhängige Variablen.
Als Konsequenz daraus müssen gesundheitsförderliche Maßnahmen gleichfalls psychische als auch psychosoziale Aspekte berücksichtigen, um nachhaltig wirksam zu sein.
Wir sind mitten in einem Wechsel des Paradigmas, in einer veränderten Einstellung zum Thema „Gesundheit“. War sie bisher Privatsache, ist sie zum zentralen Thema geworden und liegt im öffentlichen Fokus der Gesellschaft. Menschen sind gesünder, wenn sie ein tiefes Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben:
– Das, was um sie herum geschieht, zu verstehen (Verstehbarkeit)
– Mittel und Wege zu finden, mit den unterschiedlichsten Situationen fertig zu werden
(Handhabbarkeit)
– Immer wieder Sinn im Leben zu finden (Sinnhaftigkeit)
Lebenseinstellung mit einem Gefühl der Zuversicht von Kohärenz
– Salutogenese statt Pathogenese
– Ressourcen statt Risikofaktoren
– Potentiale statt Defizite